Meine Kunst ist nahe am Leben mit all seinen Inspirationsquellen: Führung aus dem Herzen, Überraschung, Wendung, Freude, Verspieltheit, Verbundenheit mit dem Himmel und Verankerung mit der Erde - ein Bildertagebuch
Montag, 4. Mai 2015
Montag, 27. April 2015
the cat on the moon dreaming of the red balloon 2015
Acryl- und H2Oil Farben und Acryl - Kupfergold auf Leinwand
Maße: 100 x 70 cm
unverkäuflich
Ein Bild und seine Quellen der Inspiration
- von einem aktuellen Songhit von Kygo, Firestone.
- von einem Kinderworkshop über das Thema Tiere in der Kunst, welches ich vor kurzem im Museum leitete, in dem ein roter Luftballon die Kinder in die Welt der Kunst einführte.
- von einem Schnappschuss einer wunderschönen Katze einer befreundeten Familie, welche sich in dieser runden Form zum Schlafen einrollte.
In diesem Bild ist eine kleine Maus "versteckt". Wer genau hin sieht, findet sie.
Viel Freude beim Entdecken.
Und dieses Bild lässt sich drehen, so wie es gefällt!
Mitaly
Samstag, 31. Januar 2015
Dancing with Ganesha in spring oder Ein Tanz in den Frühling mit Ganesh 2015
Acryl und H2Oilfarben, Acrylgold und Goldpulver auf Leinwand
Maße 130 cm x 100 cm
3000,- Euro
Erst war gelb, Licht, dann kam das Universum mit seinen Sternen und Planeten, mit Licht und Dunkelheit. Dann entstand Ganesha, tanzend, ein Frühlingswald, indem selbst die Bäume zu tanzen anfingen. Ich hörte während dem Malen Musik, und ertappte mich, wie ich selbst vor dem Bild anfing zu tanzen und zu singen. So kam mir die Idee, mich dazu zu malen, tanzend. Und dann steckte ich meine Kinder an. Auch sie fingen an zu tanzen. Vor dem Bild in meinem Atelier hatten wir viel Spaß. Und so sah ich auch meine Kinder auf dem Bild tanzen.
Obwohl wir noch Winter haben, war die ganze Stimmung eine, die den Frühling ankündigte.
Vor meinem inneren Auge sah ich Kirschblüten und rosa Wildrosen. Alles ist in Schwingung und vibriert in der Frühlingsluft. Das Gold glänzt und schimmert im Licht.
Ausschnitte des Bildes.
Tanz mit Ganesha
Ganesha,
wir kennen
dich, du göttlicher Bote.
Es gibt ein
Mantra von dir.
Wird es
gesungen, können wir dazu tanzen.
Man sagt:
Du schützt
unser Haus.
Bringst
Fülle, Glück und Reichtum.
Und machst
den Weg für uns frei, wo Steine liegen.
So können
sich Türen öffnen.
Neue Türen
zum Glück.
So tanzen
wir mit Dir.
Alles ist in
Bewegung.
Dankbarkeit
ist im Herzen.
Du bist
Freude.
Und der
Neubeginn kann kommen.
Text Urheber: Mitaly Mukherjee
Zum Bild: Tanz in den Frühling mit Ganesha.
Montag, 5. Januar 2015
Der Liebesraum oder "hold me in your loving arms" 2015
H2Oil Farben, Künstlergoldfolie, Goldpulver, auf Leinwand.
Maß: 60 x 70 cm
unverkäuflich
Einfach so zum Jahresanfang ein Liebesbild, weil ich Lust hatte, eines zu malen.
inspiriert von einem Bild des Künstlers Felix Vallotton, couple dans un intérieur avec paravent, 1898.
und zu den Zeilen von einem aktuellen Song von Ed Sheeran, "Thinking out loud":
"...So honey now
Take me into your loving arms
Kiss me under the light of a thousand stars
Place your head on my beating heart
I'm thinking out loud
Maybe we found love right where we are..."
Take me into your loving arms
Kiss me under the light of a thousand stars
Place your head on my beating heart
I'm thinking out loud
Maybe we found love right where we are..."
Mitaly
Montag, 17. November 2014
Herbst in Berlin 2014
Acryl- und H2Oil-Farben, Strukturpaste, Fotocollage mit eigenen Fotos von Berlin, Goldpulver, Herbstblatt auf Leinwand
Maße 80 x 100 cm
1800,- Euro
Auf dem Bild,
siehst du mich fliegen,
über Mauern, über Dächer, über die ganze Stadt.
Ich will frei sein.
Ich will frei sein.
Mein Herz glüht, will sich fühlen,
antwortet mir, zeigt mir Wege, lässt mich neu sehen.
Diese Tage gehören mir.
Ich will sein
ganz in Dir.
Zeig Dich mir.
Danke Berlin.
1991 während eines Amerika-Austausches fragte ich meine amerikanische Gastfamilie, welche in New York State an der Ostküste lebten, warum sie nicht schon als Amerikaner in Los Angeles oder San Francisco waren? Ich war als Schülerin schon etwas erstaunt darüber.Als Antwort bekam ich eine Gegenfrage: "War ich denn schon in Berlin?" Ich musste verneinen.
Heute verstehe ich. Alles hat seine Zeit. Dieser Dialog kam wieder in mein Bewusstsein, als ich vor dem Brandenburger Tor stand.
Es brauchte noch einmal 23 Jahre, bis ich diese Reise nach Berlin antrat.
Das Bild zeigt meine Reise im Herbst 2014, von Stuttgart nach Berlin und wieder zurück nach Hause.
Das Brandenburger Tor, für mich war es, als hätte ich das Herz Berlins erreicht.
Was mich inspirierte:
- Postkarten, welche ich von Berlin an Freunde und Familie schickte.
- Der Moment, der mir Gänsehaut gab, als ich das erste Mal durch das Brandenburger Tor schritt.
- Das Gefühl, mit dem Zug von unten nach oben zu fahren, Schienen = Leiter.
- Ein Herbstblatt als Zeichen meiner Oma. (Freunde von ihr haben mir den Weg nach Berlin durch ihre Gastfreundschaft ermöglicht) Oma=Liebe
Viele Worte:
8 Mal durch das Tor,
Weit weg wollte ich wissen, wer ich bin.
23 Jahre bis.....
Auf der Suche nach mir selbst
Kunst
Einheit
Ich
traurig
Frei
Wo gehöre ich hin?
Heimkehr nach Hause
Wunder geschehen, wenn Mauern fallen
Wohin?
5 (für 5 Tage Aufenthalt in Berlin aber auch als Zeichen für Veränderung.)
Zukunft
Liebe
Mein Leben ist schön!
Eine weiße Fläche bleibt frei. Ein kleines Fragezeichen ist darin.
Nicht alles ist sichtbar. Manches ist offen.....
Auf dem Weg zum Brandenburger Tor kam ich an einer Informationstafel, mit zwei Teilen der Berliner Mauer links und rechts davon, vorbei. Ich machte ein Photo davon, fasziniert von der Farbigkeit und dem Muster, welche auf der Mauer zu sehen waren. Auch dies inspirierte mich zu der Musterung im Bild, in Verbindung mit den warmen Herbstfarben, der Sonne und der für mich in den 5 Tagen kaum fassbaren Größe dieser Stadt.
Bildausschnitte:
Mitaly
Freitag, 24. Oktober 2014
Meine Seele ruht, wie die Erde es tut, 2014
Acrylfarben, H2Oil Farben, Goldpulver, Erde und Sand, Strukturpaste auf Leinwand
90 x 100 cm
Das Bild ist so nicht mehr vorhanden. Veränderung 2020. Siehe Blog, Bilder 2020, Ein Garten in Schottland
Meine Seele ruht
Meine Seele
ruht,
wie die Erde
es tut.
Es fühlt
sich an so frei.
Meine Seele
ruht,
der Boden ist so
herrlich leise,
es fühlt
sich an so weise.
Meine Seele
ruht,
nichts Altes
mehr zu spüren,
welch
Anblick stiller Schönheit,
mein Herz
will ihn berühren.
Meine Seele
ruht,
wie die Erde
vor mir-
meine Seele
atmet frei.
Der
Seelengarten, ein Acker so leer,
auf dem
alles nun möglich will sein.
Meine Seele
ruht,
zieht sich
zurück,
wie der
Boden hier vor mir.
Ein Anblick
voller Frieden,
welch
Sehnsucht nach Stille in mir,
wünscht sich
das Herz doch alles Neu,
und ohne
Schmerz zu lieben.
So fragt sie
sich, wie es wohl sei,
wenn mein
Leben so wäre, wie die Erde vor mir-
so klar und
schön,
bereit für
einen Neubeginn.
Meine Seele
ruht,
ich fühle Gott,
ich fühle Gott,
meine Augen
sehen die Liebe so rein,
auf diesem
Feld ist sie frei,
und ich kann
einfach Sein.
Mitaly
Ich ging vor kurzem spazieren. Schon oft konnte ich die Erfahrung machen, dass die Natur vieles möglich macht und schenkt: Ruhe, Schönheit, Durchatmen, das eigene Herz zu spüren, seiner Seele ganz nah zu sein und dabei tiefe Ehrlichkeit zu erfahren, seine Wünsche wahrzunehmen, Klarheit zu bekommen bis hin zu heilsamen Erkenntnissen.
Die Natur machte möglich, dass mein Herz zu mir sprach.
Als ich an einem leeren Acker vorbei kam, berührte mich seine Ruhe, der Frieden, der von ihm ausging. Die Erde so still und in sich ruhend, in Mitten von Ernte und üppiger Fülle, die der Herbst von sich zeigt. In einer Zeit, in der mein Leben voll gepackt war, empfand ich den Anblick als so schön und wohltuend, dass ich die Erde berühren musste - Sie wurde Teil meines Gemäldes.
Wer genau hinsieht, sieht eine Höhlenform und ein darin schlafendes Wesen. Ein Gemälde, welches ich 1994 malte und nun von mir 2014 in das neue Bild verwandelt wurde.
Hier ein Photo von dem Acker.
Samstag, 20. September 2014
Namaste Welcome home in light and peace 2014
Acryl-H2OilFarben, Goldpulver auf Leinwand, 100 x 75 cm
2700,- Euro
little Indian girls,
don´t be afraid
I´m your guardian angel,
like a mother I feel,
I love you,
I´m here to protect you,
holy Indian girls,
welcome home in light and peace.
Mehrere Berichte, viele davon sah ich so zufällig, dass ich fühlte, dass es kein Zufall war,
zeigten die Situation der Mädchen und Frauen in Indien. Mädchen, welche nicht gewollt sind. Ehefrauen und Mütter, die von ihren Familien und Männern verstoßen werden, wenn sie sich entscheiden, ihre Mädchen zu behalten. Mädchen, welche aus den Schulen geholt werden, um viel zu früh zu heiraten und zu früh zu gebären, und dabei nicht selten sterben. Ultraschalluntersuchungen, welche zum Abbruch der Schwangerschaft führen, wenn sich herausstellt, dass es ein Mädchen wird. Sie werden immer häufiger Opfer von Gewalt, weil kein Respekt und keine Ehre den Frauen und Mädchen gegenüber mehr existiert .....
Viele Berichte und auch Filme, die Medien, auch in Indien, versuchen aufzuklären und dagegen anzugehen. Der letzte Bericht, den ich sah, machte Hoffnung auf einen kommenden Bewusstseinswandel, letztendlich deswegen, weil es auch mutige Frauen in Indien gibt, welche mit Ihren Geschichten und Filmen zu dem Thema an die Öffentlichkeit gehen.
In einem Film sah ich die Rolle einer Frau, welche Mädchen, die nicht gewollt wurden, ein zu Hause gab, eine Ausbildung, ein Leben in Würde.......
Als wäre diese Rolle ein Teil von mir, berührte mich diese Aufgabe der Frau.
Gleichzeitig wurde mir bewusst, in welchem Glück ich lebe: Mein Vater, meine indische Seite, unterstützte meine künstlerische Laufbahn, meinen beruflichen Weg. Und er verurteilte mich nicht, als ich meinen Weg mit meinen Kindern alleine weiter ging. Er liebt seine beiden Enkeltöchter, unterstützt mich, wie es ihm möglich ist, und ich weiß, er ist stolz auf seine Tochter.
Ich kann mit meinen Töchtern würdevoll, frei und mit vielen Chancen leben - meinen Lebensweg von Herzen gestalten und gehen. Dafür empfinde ich Dankbarkeit.
Ein Geschenk an mein Leben und an das meiner Töchter.
Mir wurde auch meine eigene starke Rolle als Frau und Mutter bewusst.
Dieses Bild hat zwei Bedeutungen:
Ich sehe hier einmal meine Kinder und mich als Mutter, welche ihnen ein zu Hause in Liebe, Frieden und Licht geben möchte, in dem Gefühl, angekommen und sicher zu sein.
Und ich sehe zwei indische Mädchen, welche für alle indischen Mädchen stehen, die es verdienen, zu leben, ein zu Hause zu haben, beschützt zu werden, liebevoll und würdevoll behandelt zu werden, eine Ausbildung zu bekommen und gestärkt ins Leben zu gehen.
Ich glaube, man kommt mit mehreren Lebensaufgaben in diese Welt. Sie zeigen sich, Schritt für Schritt im Leben und offenbaren sich, indem sie das Herz berühren.
Dieses Bild verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Es war wie ein Hellwissen nach Vollendung des Bildes.
Rosa steht für Zärtlichkeit. Diese innige Form von Mutter und Kind(er) in der Umarmung ist nach einem Bild von Tagore.
Beim Verkauf des Bildes geht ein Betrag davon in die Unterstützung der Mädchen in Indien.
Damit gehe ich dem Wunsch nach, für mich einen Anfang zu machen.
Mitaly
kleine indische Mädchen,
habt keine Angst.
Ich bin Euer Schutzengel.
wie eine Mutter fühle ich für Euch.
Ich liebe Euch.
Ich bin hier, um Euch zu beschützen.
heilige indische Mädchen.
Willkommen zu Hause in Licht und Frieden.
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